ZUTATEN
- 8 Stück Knoblauchzehen
- 1 Stück Peperone, rot
- 1 dl Olivenöl
- 200 g Pelatitomaten, gehackt, aus der Dose
- 2 Esslöffel Mandelblättchen
- 1 Esslöffel Paniermehl
- Salz, schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
- 1 Prise Cayennepfeffer
- 1 Bund Petersilie, glattblättrig
- 8 Stück Rindsplätzchen, klein, von der Huft
- 3 Esslöffel Olivenöl, zum Braten
- 0.5 dl Portwein, rot
ZUBEREITUNG
Für 4 Personen
1. Die Knoblauchzehen schälen und hacken. Den Peperone halbieren, entkernen, dann in kleine Würfelchen schneiden.
2. In einer mittleren Pfanne das Olivenöl erhitzen. Den Knoblauch darin hellgelb dünsten. Die Peperoniwürfelchen beifügen und kurz mitdünsten. Dann die Pelatitomaten beifügen und alles zugedeckt auf kleinem Feuer etwa 15 Minuten leise kochen lassen.
3. Die Gemüsesauce mit den Mandelblättchen und dem Paniermehl in einen hohen Becher geben und nicht zu fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Die Petersilie fein hacken und untermischen. Wird die Sauce nicht sofort verwendet, nicht kühl stellen, sondern bei Zimmertemperatur stehen lassen, sonst verliert sie an Aroma!
4. Die Rindshuftplätzchen mit Salz und Pfeffer würzen. Im sehr heissen Olivenöl auf der ersten Seite 1 Minute kräftig braten, dann die Hitze etwa auf die Hälfte reduzieren und das Fleisch je nach Dicke und gewünschter Garstufe (blutig oder rosa) auf der zweiten Seite noch 1½ –2 Minuten fertig braten. Aus der Pfanne nehmen und auf vorgewärmten Tellern anrichten.
5. Den Bratensatz mit dem Portwein ablöschen und auf 2 Esslöffel einkochen lassen. Zur Knoblauchsauce geben und diese dekorativ über die Rindshuftplätzchen verteilen.
Knoblauch ist nicht gleich Knoblauch
Am bekanntesten ist bei uns der getrocknete weisse Knoblauch. Durch das Abtrocknen werden die Hüllblätter pergamentartig, die Knollen sind dadurch relativ lange haltbar. Besonders mild schmeckt junger frischer Knoblauch, der ab April erhältlich ist. Er besitzt noch zarte grüne Stängel und eine weiche Haut. Aus Frankreich und Spanien kommt der rosa Knoblauch mit einem feineren, milderen Aroma als der weisse Knoblauch. Geräucherter Knoblauch ist eine Spezialität aus Frankreich. Durch das Räuchern wird den Zehen die Keimfähigkeit genommen, dadurch sind sie lange haltbar. Der leichte Rauchton passt zu eher rustikalen Gerichten, die längere Zeit gekocht werden müssen. Ursprünglich aus Südostasien stammt der Schnittknoblauch: Die langen Halme mit den kleinen, weissen Blütenköpfchen sehen dem Schnittlauch nicht nur ähnlich, sondern werden auch wie dieser verwendet. Neu im Angebot ist der Riesenknoblauch, auch Elefantenknoblauch genannt. Seine Knolle erreicht Speisezwiebelgrösse, die einzelnen Zehen sind baumnussgross. Riesenknoblauch ist sehr mild im Geschmack und kann auch als Gemüse zubereitet werden.